Freitag, Juni 29, 2007

Dämlicher Desktop

Als die ersten grafischen Benutzungsoberflächen auf der Bildfläche erschienen, war auch bereits der Desktop mit dabei. Auf ihm sollte man sich die Dinge anordnen, mit und an denen man gerade arbeitete. Das hat im großen und ganzen nicht funktioniert. Ich kenne niemanden, der das so macht. Eigentlich wird das Ding nur als überdimensionale Startleiste verwendet, in die man sich die Programme legt, die man häufig benötigt - und vielleicht noch Verknüpfungen zu Ordnern, die man oft braucht. Mache ich auch so. Ist ja auch nützlich.
Interessanterweise hat Windows eine Eigenart, die mir das Arbeiten mit dem Desktop verleidet. Wenn man die Bildschirmauflösung verändert, schiebt Windows die Icons auf dem Desktop so zusammen, dass sie noch alle angezeigt werden können. Das ist vernünftig. Richtig dämlich ist aber, dass die Originalanordnung nicht wieder hergestellt wird, wenn man die Originalauflösung wieder herstellt. Die Anordnung der Icons müsste abhängig von der Bildschirmauflösung gespeichert werden. Wird sie aber anscheinend nicht. Und leider hat sich das auch mit Windows Vista nicht verbessert.
Wenn man einen Desktop-Rechner hat, ist das wahrscheinlich nicht so schlimm. Aber wenn man sein Notebook auch für Präsentationen nutzt, schaltet man ständig die Auflösungen um und hat dann den Ärger.
Auf dem Mac ist das bestimmt besser gelöst, oder?

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Kommentare:

Carsten hat gesagt…

Versuch es doch mal damit http://www.dimanager.de

Kai hat gesagt…

Und wie! Ich habe letztens eine Präsentation mit meinem PowerBook über einen Beamer mit einer 800x600 Auflösung gehalten. Alles prima und anschließend ohne Beamer auch alles wie vorher. Under der Hammer: Ich habe dabei nichts anderes getan als VGI-Stecker an und VGI-Stecker ab:-)

Stefan Roock hat gesagt…

Danke an Carsten für den Tipp mit dem DIManager. Das scheint mein Problem zu lösen!

Stefan